Dieser Satz ist im Laufe der letzen Jahre zu meinem Lebensmotto geworden. Ich habe gelernt, nicht nur auf die Not, die Krankheit, das Missgeschick oder das Unglück zu sehen und mich davon gefangen nehmen zu lassen, sondern dankbar zu sein: für die Oase in der Wüste, den liebevollen Blick, die Hilfe in der Not, den Besuch im Krankenhaus, die Vergebung nach dem Streit.

Tief in mir spüre ich den Wunsch, eine weise Frau zu werden, eine Frau in deren Gegenwart man sich wohl fühlt und die man gerne um Rat fragt. Ich glaube, dass ich das nur werden kann, wenn ich ein dankbares Herz habe und gerne vergebe. Früher war ich wie eine Registrierkasse. Ich sammelte Verletzungen wie andere Marken fürs Sammelheft.

Eine Kurzgeschichte über einen Prediger, der im vergangenen Jahrhundert in einer Herberge bestohlen wurde, veränderte mein Denken und Handeln grundlegend. Er schrieb nach dem Diebstahl in sein Tagebuch:
Danke, dass.....

  • es das erste Mal war, das man mich bestohlen hat.
  • sie mir nicht alles genommen haben.
  • man mir nur Wertgegenstände genommen hat und nicht mein Leben.
  • ich den Dieben vergeben kann.

Sind Sie neugierig geworden, wie es nach dem Hören dieser Geschichte in meinem Leben weiterging? Dann schauen Sie doch mal in mein Buch: "Meine Krise - Gottes Chance".

Immer wieder halte ich Seminare, Vorträge und Frühstückstreffen zu den Inhalten meiner Bücher.
Vielleicht treffen wir uns dort. Ich lade Sie herzlich ein zu hören und zu lesen.

Ihre Ute Horn